Die ganz persönliche Geschichte hinter dem Blognamen Pfennigfuchser

Einleitung

Neulich hatte ich ein interessantes Gespräch mit einer Kollegin aus Brasilien über Gott und die Welt. Als wir im Gespräch auf unsere beruflichen Ambitionen zu sprechen kamen, war der Pfennigfuchser Blog auch ein Thema und nachdem ich ihr die Geschichte erzählt hatte, wie ich ursprünglich den Namen des Blogs gewählt habe, hat sie gemeint, dass das eine tolle Geschichte sei und ich sie mit anderen Menschen teilen soll. Und genau das mache ich mit diesem Blogartikel.

Start des Blogs

Damals (im Jahr 2016) spukte mir schon länger die Idee im Kopf herum, einen Finanzblog zu starten. Aber es dauerte eben ein ganzes Jahr, bis der Gedanke eines eigenen Finanzblogs wirklich fruchtete und ich in die Umsetzung kam.

Die wichtigste Entscheidung musste ich gleich am Anfang treffen. Nämlich wie der Blog heißen sollte. Es war ein mehrwöchiger Prozess, bis der Name des Blogs feststand, aber ich bin heute noch genauso glücklich über die Namenswahl des Blogs wie dazumals und das hat den Hintergrund folgender Geschichte.

Die Geschichte hinter dem Blognamen

Ich hatte das große Glück, im Gegensatz zu vielen anderen, persönlich meine Urgroßmutter kennen zu lernen, die verstarb als ich 13 Jahre alt war. Wir (meine Brüder und ich) nannten sie „Ischl-Oma“, weil sie damals in Bad Ischl wohnte und wir mehrere Omas hatten. Ich habe sie als eine freundliche Person in Erinnerung, da sie mit uns Kindern öfters das Brettspiel „Mensch ärgere dich nicht“ spielte und uns bei ihren Besuchen oft kleine Geschenke mitbrachte, die wir ihr bei der Eingangstür quasi aus den Händen rissen.

Ischl-Oma

Neben der Eigenschaft, dass sie tüchtig war, zeichnete sie noch aus, dass sie ihr ganzes Leben lang sehr sparsam war und so konnte sie sich ihren Lebenstraum, ein eigenes Haus zu bauen, letztlich doch noch erfüllen.

Eine ihrer Lebensweisheiten war: „Wer den Mund nicht aufmacht, muss eben das Geldbörserl aufmachen“. Heißt: wer nicht mit anderen über den Preis verhandelt, ist selbst Schuld, mehr für das Produkt zahlen zu müssen.

Während des 2. Weltkrieges arbeitete sie als Schneiderin in Deutschland und verdiente dort ihr Geld. Als Kind fand ich manchmal in ihrem Geldbörserl – ja, ich war als Kind sehr neugierig – und ihren Schubladen im Haus alte Pfennig-Münzen aus Deutschland.

Diese Pfennig-Münzen und die Tatsache, dass Ischl-Oma ein schlauer Sparfuchs war, inspirierten mich zu dem Blognamen Pfennigfuchser. Es ist und war auch dazumal der perfekte Blogname für mich, da ich meine persönliche Geschichte im Namen einweben und ich mich voll damit identifizieren kann.

Danke dir, Ischl-Oma, für deinen Lebensbeitrag und deine Inspiration. Mit diesem Blog möchte ich dich würdigen, noch lange über deinen Tod hinweg. [Anmerkung der Redaktion: Diesen Satz zu verfassen hat mich emotional sehr bewegt.]

Danke fürs Lesen.

 

Bleib Hungrig!

Dein Pfennigfuchser

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