Buchzusammenfassung “Reicher als die Geissens” Teil 1

Artikelbewertung

Für Einsteiger70%
70%
Praxisorientiert40%
40%
Mehrwert60%
60%

Einleitung

In dem Buch “Reicher als die Geissens”* teilt Alex Fischer seine Strategien & Techniken, wie es jedem gelingen kann, aus dem Nichts ein erfolgreicher Geschäftsmann in ein paar Jahren zu werden.

Alex Fischer ist Unternehmer, der sich selbst zum Immobilienmillionär empor arbeitete und noch dazu erfolgreicher Geschäftsmann im Online-Marketing ist.

Schon vorab

Dieses Buch bietet in meinen Augen extrem viel Mehrwert auf 450 Seiten.

Es geht weit über das Thema Finanzen hinaus und beschäftigt sich hauptsächlich damit, wie du dich selbst zu einer erfolgreicheren Person transformieren kannst.

Es enthält viele praktische Ansätze und Anleitungen, die du sofort in dein Leben umsetzen kannst. Zwar betreibt Alex Fischer auffallend viel Selbstmarketing in diesem Buch, aber das geht in Ordnung.

Da dieses Buch so viele Inhalte enthält, die wesentlich sind, war es schwierig dies zusammenzufassen und daher habe ich mich entschieden eine mehrteilige Buchzusammenfassung zu schreiben.

Weiters fehlte mir in den Unterkapiteln teilweise der rote Faden und so habe ich die Inhalte in eigene Untergliederungen – der Übersicht halber – strukturiert.

1. Teil – Mindset & Grundlagen

Laut Alex Fischer gibt es 43 Prinzipien, die man beachten muss, um erfolgreich in den unterschiedlichsten Lebensbereichen zu sein:

1. Wohlbefinden & Glück

  • Geld ist ein Hygienefaktor. Ist keines vorhanden, macht es dich unzufrieden, aber wenn Geld da ist, trägt es nur in geringem Maße zu deiner Zufriedenheit bei.
  • Das Glück findest du im kreativen, extrovertierten Schaffensprozess (sprich beim Hinarbeiten auf ein Ergebnis – z.B. beim Bauen von Lego). Das Ergebnis ist meist nur nebensächlich.
  • Du musst dich an deiner Umgebung (Familie, Freunde, Gesellschaft, etc.) interessieren, um Glück zu erfahren.
  • Je wertvoller & häufiger dir deine Beiträge an die Umgebung erscheinen, desto mehr Glück wirst du erfahren.
  • Ehrgeizige Ziele beflügeln dein Glücklich-Sein, vor allem beim Erreichen von Meilensteinen.
  • Sobald du die Ziele erreicht hast, musst du dir neue setzen, um weiterhin glücklich zu bleiben.
  • Das Glück liegt außerhalb der Komfortzone, überwinde dich und erweitere sie, denn dort warten tolle Schätze auf dich.

2. Mindset

  • Der Mindset (gedankliche Einstellung) ist das „Um & Auf“ für Erfolg.
  • Es ist völlig in Ordnung Angst zu haben, weil es vielen anderen genauso geht. Mut ist, trotz Angst das Richtige zu tun.
  • Wenn du von einer Sache nicht sofort total begeistert bist, solltest du die Finger davon lassen. So vermeidest du unnötigen Aufwand für etwas, was sehr wahrscheinlich gar nichts wird.
  • Du suchst stets automatisch Vergleiche/Bezugswerte in deiner Umgebung, um festzustellen, wie gut deine Leistungen sind bzw. wie gut es dir geht. Wichtig hierbei ist, dass deine Idealvorstellungen in den verschiedenen Lebensbereichen korrekt sind. (Falsch wäre es z.B. an die Idealvorstellung eines Modemagazins zu glauben, dass einem suggeriert, dass man nach sieben Jahre Beziehung noch immer „verliebt“ sein sollte).
  • Überprüfe deine Glaubenssätze im Bezug auf Geld. Sind diese negativ behaftet (z.B. “Geld ist schlecht”), so werde dir diesem Glaubenssatz bewusst, indem du ihn ausformulierst und überlegst, wann und warum der Glaubenssatz zu Stande gekommen ist. Danach kannst du daran arbeiten, ihn neu zu programmieren.

3. Die eigene Bestimmung finden

  • Um deine Bestimmung zu finden, gehe wie folgt vor:
    1. Schreibe alle Dinge nieder, die du zu tun hasst und das solange bis dir wirklich nichts mehr einfällt.
    2. Fasse die negativen Dinge zu Überkategorien zusammen.
    3. Lasse die Liste sacken.
    4. Formuliere jeden Punkt auf der Liste ins exakte Gegenteil um (“Was ist die gegenteilige Idee davon?”).
    5. Fasse diese Dinge wiederum zusammen und arbeite allgemeine Leitsätze heraus.
    6. Überlege dir, wie du diese Dinge in dein Leben einbauen kannst und wie du die negativen Dinge los wirst.
    7. Verfeinere von Zeit zu Zeit die Liste.
    8. Nach 12 – 18 Monaten solltest du deine Bestimmung viel genauer kennen & leben.

4. Gesetzmäßigkeiten

  • Kenne und wende das 80/20 Pareto-Prinzip an. Es besagt, dass du mit 20% des Aufwands 80% der Resultate erzielst, während du für die verbleibenden 20% der Resultate, 80% der Arbeit benötigst. Du kannst dieses Prinzip auf viele andere Bereiche umlegen z.B. bringen 20% der Kunden —> 80% des Umsatzes.
  • Jede Wirkung hat ihre Ursache. Leidest du z.B. unter Geldmangel, so hat das eine Ursache. Lerne dir an, dich nicht über die Wirkung/Symptome zu ärgern, sondern frage dich „Was verursache ich, ohne es zu wissen?” (das damit im Zusammenhang stehen könnte). Gib ja niemals anderen die Schuld für etwas. Du gibst ihnen damit Macht über dich.
  • Jedesmal, wenn du besonders viel Kraft und Aufwand für etwas aufbringen musst, sind Gegenkräfte im Spiel. Finde heraus, welche es sind (z.B. das Handeln gegen eigene Überzeugungen) und transformiere sie so um, dass sie dich tragen.
  • Kenne den Unterschied zwischen einer Ausgabe und einer Investition. Bei einer Ausgabe bekommst du weniger, während du bei einer Investition mehr zurück bekommst, als du ursprünglich investiert hast. Kategorisiere deine Tätigkeiten & Personen nach diesem Schema und sortiere Ausgaben aus bzw. wende dich mehr deinen Investitionen zu.

5. Finanzen

  • Was ist Geld? Geld ist ein Gutschein, dessen Wert durch das Vertrauen der Leute in ihn bestimmt wird.
  • Installiere dir deinen eigenen Geldmagneten, indem du am Anfang jedes Monats 10% deines Einkommens auf ein Sparkonto legst und es nie mehr anrührst. Abhebungen von diesem Sparkonto sind nicht erlaubt, egal wie viel Geld darauf liegt.
  • Menschen neigen dazu, ihre Ausgaben immer dem Einkommen anzupassen. Mehr Einkommen bedeutet fast immer mehr Ausgaben (= höherer Lebensstandard).
  • Frage dich nicht, wie du möglichst viel Geld scheffeln kannst, sondern was du tun kannst, sodass du/deine Leistungen maximal wertvoll für deine Umgebung bist/sind.

6. Umgang mit anderen Personen

  • Bei zwischenmenschlicher Kommunikation sind Missverständnisse vorprogrammiert. Daher ist es wichtig, dass jede Seite genau versteht, worüber man spricht. Manchmal hilft es wirklich, den Duden her zu nehmen (z.B. beim Wort Fassade).
  • Um ein charismatischer Gesprächspartner zu werden solltest du folgende Regeln befolgen:
    1. Zeige Interesse an deinem Gegenüber & stelle dich nicht in den Vordergrund.
    2. Dein Redeanteil sollte etwa 30% betragen, während dein Gegenüber 70% der Zeit redet.
    3. Sei im Gespräch auch wirklich anwesend und lass dich nicht ablenken.
    4. Hebe die positiven Dinge hervor und bestätige sie, anstatt über Negatives (z.B. Schwächen) zu reden.
    5. Respektiere die Meinung des anderen, auch wenn sie deiner Meinung vollkommen widerspricht. Versuche mehr über die Hintergründe des anderen zu erfahren.
    6. Verhalte dich vertrauenswürdig.
  • Manieren symbolisieren gegenseitigen Respekt und daher ist es wichtig die Grundlagen zu beherrschen, um Erfolg zu haben.
  • Sei authentisch, nur so ziehst du Menschen an, die ähnliche Werte und Ansichten wie du haben.

7. Sonstiges

  • Hinterfrage „Allgemeinwissen“ der Medien, Gesellschaft, etc. stets kritisch.
  • Geduld, sorgfältige Planung und das Eliminieren von falschen Erwartungen werden dir viel Frust ersparen.

Hier gehts weiter zum 2. Teil der Zusammenfassung.

Bleib Hungrig!

Dein Pfennigfuchser

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