So haben normale Menschen die finanzielle Freiheit erreicht

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Einleitung

In diesem Artikel erfährst du, wie es normale Menschen wie du und ich geschafft haben, finanziell frei zu werden und jetzt ihren Traum leben.

Zu diesem Zwecke habe ich das Buch „Finanzielle Freiheit – wie Menschen leben, die nicht mehr arbeiten müssen“* von Gisela Enders gelesen. Sie hat einige finanziell freie Menschen interviewt und dieses Wissen in das Buch gesteckt. In diesem Blogartikel habe ich das Wichtigste für dich zusammengefasst:
 
Laut der Autorin bist du finanziell frei, sobald du die laufenden Ausgaben aus Kapitalerträgen oder passivem Einkommen decken kannst. Du kannst theoretisch Null EUR an Vermögen haben, aber dennoch finanziell frei sein, wenn z.B. ein Autor vollständig von seinen monatlichen Buchverkäufen leben kann!

Passives Einkommen ist Einkommen für welches du keine oder nur wenig aktive Arbeitszeit investieren musst, um es zu erzielen, wobei in vielen Fällen meist ein hoher anfänglicher Zeitaufwand damit verbunden ist.

Wenn du ein Autor bist, so musst du zuerst das Buch schreiben und dann vermarkten. Anschließend generierst du (hoffentlich) immer wieder neue Einnahmen durch erneute Buchverkäufe, obwohl du (fast) keine Zeit investieren musst. Weitere Beispiele für passives Einkommen sind: Mieteinnahmen, Werbeeinnahmen, Softwarelizenzen, Affiliate-Marketing, Fotoverkauf, Online-Kurse, etc.

Grundsätze

Gisela Enders schreibt, dass du folgende Grundsätze beachten solltest, damit du finanziell frei wirst:

  • Sei genügsam, halte deine Ausgaben in Grenzen und verzichte bewusst auf große Teile des bekannten Konsumlebens.
  • Spare möglichst viel Geld.
  • Investiere das gesparte Geld über einen langen Zeitraum vernünftig.
  • Optional, aber vorteilhaft: Baue dir passives Einkommen auf.
  • Wähle deinen Lebensmittelpunkt mit Bedacht: Es macht einen großen Unterschied, ob du in München wohnst (teure Mieten), oder ob du beispielsweise mit dem ersparten Geld in Bulgarien lebst, wo du viel weniger Geld zum Leben brauchst.

Um festzustellen, ab welchem Eurobetrag du finanziell frei bist, gibt es eine ungefähre Daumenregel: Du brauchst das 25-fache deiner jährlichen Ausgaben, unter der Annahme, dass dein Vermögen jährlich 4% Zinsen erwirtschaftet.

Interviews mit finanziell freien Menschen

Gisela Enders interviewte neun Personen, welche die finanzielle Freiheit bereits erreicht haben, wovon ich aber zwei ausgeklammert habe, weil sie meiner Meinung nach nicht zu 100% in das Schema des typischen finanziellen freien Menschen passen.

Folgende interessante Fakten haben sich aus den Interviews herauskristallisiert:

  • Alle derjenigen, die finanziell frei sind, führen einen sparsamen Lebensstil, wobei sparsam nicht bedeutet, dass an allen Enden gespart wird, sondern dass in einem gesunden Maße auf Konsum verzichtet wird.
  • Fast alle Personen erreichten ihre finanzielle Freiheit im Alter zwischen 30 und 45 Jahren.
  • Fünf von sieben Personen waren die meiste Zeit während ihres Weges zur finanziellen Freiheit angestellt.
  • Fünf der interviewten Personen haben ihr Geld an der Börse angelegt.
  • Fünf Personen finden es schwierig mit anderen Menschen über dieses Thema zu reden. Zum einen, weil viele dieses Thema nicht verstehen, zum anderen, weil die anderen Menschen nur ungern über Geld reden.
  • Vier von sieben Personen starteten eigene Projekte (z.B. einen Blog oder Forum) und erzielten i.d.R. passives Einkommen dadurch.
  • Vier der interviewten Personen sind hauptsächlich durch Immobilien finanziell frei geworden.
  • Drei der interviewten Personen sind trotz Kinder finanziell frei.
  • Zwei von sieben Personen schafften es innerhalb von zehn Jahren finanziell frei zu werden!
  • Nur zwei der interviewten Personen haben relativ früh angefangen zu sparen.
  • Zwei Personen machten sich neben ihrem Angestelltenjob selbstständig.

Weiters habe ich den Eindruck gewonnen, dass viele mit quasi Null Vermögen angefangen und sich alles selbst erarbeitet haben.

Mir fiel noch auf, dass einige der Interviewten angaben, dass sie das Buch „Rich Dad, poor Dad“ von Robert Kyosaki (ich habe hier eine Zusammenfassung für dich verlinkt) für ihre finanzielle Freiheit sehr inspiriert hat.

Anschließend möchte ich dir zwei wichtige Punkte aus dem Buch nicht vorenthalten:

  • Die Rendite deines Geldes ist am Anfang deiner finanziellen Freiheitsreise vernachlässigbar, da du hier vor allem nur viel Geld auf die Seite legen solltest.
  • Es ist viel einfacher am Einkommen etwas zu ändern, als bei den Ausgaben zu sparen.

Was machen die Personen jetzt?

Die meisten haben ihren alten Angestelltenjob quittiert und gehen jetzt aufgrund ihrer finanziellen Freiheit vermehrt ihrem privaten Interesse nach, egal ob das gärtnern, spazieren gehen, Blog schreiben, oder einfach mehr Zeit mit der Familie verbringen, ist.

Pro-Sparhilfe

Jedes Mal, wenn du Geld für dich zurücklegst/sparst, dann kaufst du dir damit etwas Zeit, die du später nicht arbeiten musst!

Daher kannst du öfters folgendes Gedankenexperiment durchführen: Wenn du z.B. 100 EUR sparst, statt zu verkonsumieren, dann kaufst du dir bei einem Nettostundenlohn von 10 EUR etwa 10 Stunden an Zeit, du du später nicht mehr arbeiten brauchst.

Rechnung funktioniert wie folgt: Sparbetrag dividiert durch Nettostundenlohn ergibt die Zeit, die du dir kaufst. Hier kannst du deinen Nettostundenlohn ganz einfach ermitteln.

Fazit

  • Grundsätzlich jeder Ottonormalverbraucher kann finanziell frei werden.
  • Die Fähigkeit regelmäßig viel Geld von deinem Einnahmen zu sparen und ist eine wichtige Voraussetzung für die finanzielle Freiheit.
  • Es ist durchaus möglich dies innerhalb von zehn Jahren zu erreichen.
  • Fast alle schafften es mithilfe von Immobilien, der Börse und/oder eigenen Projekten.

 

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