Passives Einkommen – So gehts

Artikelbewertung “Passives Einkommen”

Für Einsteiger90%
90%
Praxisorientiert80%
80%
Mehrwert90%
90%

Einleitung

Geld verdienen, ohne wirklich dafür arbeiten zu müssen? Klingt zu schön um wahr zu sein, aber es ist möglich!

In diesem Artikel zeige ich dir daher, was passives Einkommen ist, 9 Möglichkeiten dir ein passives Einkommen aufzubauen und wie du es angehen kannst.

Was ist passives Einkommen?

Das typische (aktive) Einkommen, so wie du es kennst, läuft folgendermaßen ab: du arbeitest 38h/Woche für einen Arbeitgeber und erhältst am Monatsende ein Gehalt dafür.

Wenn du nicht arbeitest, gibt es kein Gehalt (ausgenommen Urlaub und Krankheit). Dein Einkommen ist in diesem Fall an deine Arbeitskraft gebunden. Wenn du aktiv nichts dafür tust, erhältst du auch kein Einkommen. Hier kannst du herausfinden, wie viel Arbeitseinkommen du in deinem gesamten Leben ungefähr verdienst.

Passives Einkommen ist völlig losgelöst von deiner Arbeitskraft. Das heißt, dass du für keinen (oder nur sehr wenig) Aufwand, Einkommen generierst. Passive Einkommen haben meist einen Charakter gemeinsam: du musst vorher einiges an Arbeitszeit investieren, um eine passive Einkommensquelle zu erschließen.

Denk z.B. an eine Autorin. Sie muss zuerst das Buch schreiben, bevor sie es verkaufen kann. Sobald das Buch mal geschrieben und an den Verlag übergeben ist, hat sie fast keine Arbeit mehr und verdient pro verkauftem Buch.

Geld 2

Wie bekommst du passives Einkommen?

Als erstes musst du mal herausfinden, welche Möglichkeiten an passiven Einkommensquellen es überhaupt gibt. Einen kompakten Auszug davon findest du weiter unten.

Als nächstes evaluierst du jede Möglichkeit indem du dir folgende Fragen stellst:

  • Habe ich die Voraussetzungen dafür (für manche Einkommensquellen benötigst du beispielsweise Startkapital und/oder Wissen) bzw. kann ich es mir erarbeiten?
  • Interessiert mich das Thema persönlich und kann ich mir gut vorstellen mich damit längerfristig auseinanderzusetzen?
  • Schätze ungefähr ab, wie viel Zeit und Geld du investieren müsstest, um die Thematik umzusetzen.
    • Welche Komponenten (z.B. Webseite oder eigenes Produkt) brauchst du im Endstadium, damit du passives Einkommen generieren kannst?
    • Welches Wissen hast du bereits, dass dir bei der Thematik helfen wird?
    • Welche dazugehörigen Themengebiete (z.B. Webseite selbst machen) musst du dir erarbeiten oder kannst du (gegen Geld) outsourcen?

Anhand der obigen Fragen solltest du nun besser einschätzen können, welches die drei besten Möglichkeiten für dich sind und probiere diese nacheinander aus.

Welche Möglichkeiten für passives Einkommen gibt es?

wahl

1. Zins- und Dividendenzahlungen von Wertpapieren (z.B. Sparbuch, Aktien oder ETFs)

Jeder weiß, wie ein Sparbuch funktioniert. Du legst Geld auf das Sparbuch und bekommst im Gegenzug dafür Zinsen von der Bank. So in etwa ähnlich verhält es sich auch mit Aktien und ETFs.

Du kaufst dir einen Bruchteil eines großen, börsengeführten Unternehmens mittels Erwerb einer Aktie. Als Belohnung für den Besitz der Aktien erhältst du regelmäßig eine Dividende (eine Auszahlung des Unternehmensgewinns an die Eigentümer).

Die Rendite von Aktien ist meist höher als die Zinsen beim Sparbuch, allerdings schwankt die Höhe der Dividenden jedes Mal – je nach dem, ob das Unternehmen gut oder schlecht in dem aktuellen Jahr gewirtschaftet hat.

Voraussetzung für den Erwerb von Wertpapieren ist natürlich etwas Startkapital.

2. Affiliate Marketing

Mit Affiliate Marketing verdienst du Geld indem du Produkte oder Dienstleistungen von anderen Unternehmen auf deiner Webseite vermarktest. Klickt ein Besucher auf das Produkt und kauft es in Folge, dann erhältst du eine kleine Provision als Dankeschön für den Kauf.

Beispiel: Ich habe in meinen Buchzusammenfassungen immer das zugehörige Buch auf Amazon verlinkt. Sollte jemandem die Zusammenfassung so sehr gefallen, dass er/sie auf den Amazon Link klickt und dort das Buch erwirbt, dann erhalte ich eine kleine Provision.

Klassische Affiliate Plattformen sind Amazon für physische Produkte und Digistore24 für digitale Produkte (z.B. E-Book) und Dienstleistungen.

3. Digitale Infoprodukte (z.B. E-Book oder Online-Video-Kurs)

Ebook

Digitale Infoprodukte enthalten gebündeltes Wissen und Know-How eines Experten, der sich auf einem Gebiet gut auskennt und es für andere Menschen, die sich noch nicht so gut darin auskennen, zusammengefasst hat.

Das Wissen kann beispielsweise in Form eines E-Books, Online-Video-Kurses, Webinars oder Höhrbuchs weitergegeben werden.

Das Erstellen von digitalen Infoprodukten ist meist zeitintensiv, aber sobald das Produkt fertig ist, musst du, abgesehen vom Marketing, nichts mehr machen.

Als Beispiel dafür verweise ich dich auf mein eigenes Infoprodukt zum Thema Finanzen für Berufseinsteiger.

4. Amazon FBA (Fulfillment by Amazon)

Verkaufe deine eigenen Produkte auf Amazon und Amazon kümmert sich völlig um die Logistik, Abwicklung und Lieferung deiner Produkte gegen eine kleine Gebühr. Du musst lediglich dein Produkt zu einem Amazon Lager senden und schon kommen deine Produkte auf die riesige Online-Verkaufsplattform auf der sich täglich Millionen von potenziellen Käufern tummeln.

5. Eigene Software

Du kannst programmieren oder willst es dir lernen, weil dir die Arbeit am Computer Spaß macht? Dann schreib doch deine eigene Software und verkaufe sie an Kunden.

Beispiel: Ich habe mit einem Freund gemeinsam eine Terminreservierungssoftware programmiert und es an ein paar Vereine verkauft. Jeden Monat zahlen die Kunden einen fixe Nutzungsgebühr für die Software.

Kleiner Tipp vorab: Suche dir bereits Kunden sobald du einen minimalen Prototypen der Software hast, so ersparst du dir viel Zeit eine Software zu entwickeln, die dann letztendlich keiner haben will 😉

6. Influencer

Hast du schon einmal davon geträumt eine Person zu sein zu der andere aufsehen? Genau das ist bei Influencern der Fall.

Influencer nutzten Social Media (z.B. Instagram), um aus ihrem täglichen Leben zu berichten und andere Menschen folgen ihnen, weil es für sie interessant ist zu sehen, was die andere Person so treibt.

Sobald du eine gewisse Zahl an Followern (wir sprechen hier von Zehntausenden) hast, wird es für Unternehmen interessant dich zu kontaktieren, ob du deren Produkt in deinem Namen promoten kannst. Dafür zahlen dir die Unternehmen natürlich Geld, in der Hoffnung, dass deine Follower dann das gezeigte Produkt kaufen.

7. Mieteinnahmen von Immobilien

Hauskauf

Wenn du eine Immobilie besitzt, kannst du sie entweder selbst nutzen oder sie an andere Leute vermieten. Sobald du sie vermietest, bekommst du jeden Monat die Miete überwiesen.

Natürlich brauchst du ein gewisses Startkapital für den Erwerb einer Immobilie (wir reden hier von Zehntausenden von Euro) und die Wartung einer Immobilie ist nicht zu unterschätzen. Erfahre hier mehr zu den Eigenheiten von Immobilien.

8. Peer-2-Peer (P2P) Kredite

Jedem ist bekannt, wie ein Kredit funktioniert. Jemand der gerade überschüssiges Geld hat, leiht einer anderen Person Geld, die es gerade benötigt. Derjenige, der sich das Geld geliehen hat, muss nun dem ursprünglichen Geldbesitzer monatlich Zinsen zahlen, für das Privileg, dass er das Geld benutzen darf.

P2P heißt quasi Gleichgesinnter und ein P2P Kredit ist ein Kredit den eine Privatperson einer anderen Privatperson oder Unternehmen gewährt. Dabei wird meist das Geld von mehreren Kreditgebern kombiniert und an den Kreditnehmer ausgezahlt.

P2P Kredite können mit einem höheren Ausfallsrisiko verbunden sein und das spiegelt sich auch in der höheren Rendite der Kredite wieder.

Du kannst P2P Kredite auf der Plattform Auxmoney gewähren oder beantragen.

9. Stockfotos

Du bist ein begeisterter Fotograf und glaubst, dass anderen deine Fotos auch faszinieren? Dann kannst du die Fotos auf Foto-Sharing Plattformen wie Shutterstock oder IStockPhoto hochladen und sie anderen zur Verfügung stellen, gegen eine kleine Nutzungsgebühr, versteht sich.

Fazit

  • Passives Einkommen hilft dir deine Abhängigkeit vom Arbeitgeber zu verringern und dich auf mehrere finanzielle Standbeine zu stellen.
  • Es gibt unheimlich viele Möglichkeiten, um passives Einkommen zu generieren. Da ist für jeden etwas dabei.
  • Passives Einkommen bekommst du nicht umsonst, sondern du musst zuerst einmal Zeit (und Geld) investieren, um passive Einkommensquellen zu erschließen.

 

Willst du noch etwas über passives Einkommen wissen? Dann hinterlasse einfach ein Kommentar. Ich freue mich darauf zu antworten.

 

Bleib Hungrig!

Dein Pfennigfuchser

Vorheriger Beitrag
Reisen und Lebenshaltungskosten in Indonesien
Nächster Beitrag
Basiswissen Steuern in Österreich – Interview mit Mag. Reinhard Hemmelmayr

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü
Blogheim.at Logo